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Das Essen meines Lebens: Thomas Bühner


"Mein Erlebnis liegt bereits 10 bis 12 Jahre zurück. Harald Wohlfahrt und ich besuchten Jean-Georges Klein im L'Arnsbourg an einem Montagabend nach einer Mitteltaler Tafelrunde. Mich beeindruckte bereits das elsässische Haus, das mich nach dem Eintreten durch eine Mischung aus thailändischem Dekor, japanischer "Strenge" und Schwarzwald-Elementen überraschte. Die schlichten Tische, das wenige Licht und der tolle Ausblick vervollständigten das Bild. Unser Menü zeigte eine große Bandbreite von damals sehr avantgardistischen Elementen bis hin zu ganz klassischen Gerichten. In Erinnerung habe ich noch immer das karamellisierte Wachtelei mit Ingweröl und Muskat und das phantastische Birnensorbet mit dunkler Schokolade und Eukalyptusöl, bei dem besonders das Spiel mit Temperaturen und Texturen bemerkenswert war. Auch der Kartoffelschaum geriet genial gut, ähnlich wie bei Joël Robuchon. In Summe waren es etliche Kleinigkeiten, die in ein großes Gesamterlebnis mündeten – überwältigend."

Thomas Bühner über das Essen seines Lebens
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