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Das Essen meines Lebens: Claus-Peter Lumpp


"Ein Besuch bei Marc Veyrat in Megève vor acht oder neun Jahren habe ich in anhaltend eindrücklichster Erinnerung. Wobei ich mich an viele Details, was ja eigentlich undankbar ist, gar nicht mehr erinnere. Aber das Gesamtbild steht sozusagen in allen Farben vor mir. Die set-reife Erscheinung von Marc Veyrat. Die mit allen Sinnen zu spürende Atmosphäre von Genuss und Genießen. Eine Küche, die meine Sensorik mal provoziert, mal befriedigt hat. Die Herausforderung dieser Küche an den Intellekt. Und dann ein ebenso hoch professionelles wie merklich passioniertes Zusammenwirken von Veyrat und seiner Frau. Das war schon ein ganz großartiges, auf seine Weise einmaliges, daher außerordentliches Ereignis.

Die beiden Essen meines Lebens waren gleichwohl andere. Die waren beide mit meiner Frau. Einmal bei unserem Hochzeitsfest mit unseren Familien und Freunden. Das andere Mal, neulich erst, beim Tauffest unserer Tochter. Beide Feste haben auf dem Morlokhof von Hermann und Hannes Bareiss stattgefunden, wo auch die Bareiss-Gäste gern und oft besondere Anlässe feiern. Ich kann nur sagen: Es war genial. Ich kann und will auch gar nicht definieren, warum das so war. Das würde auch den ganzen Zauber kaputtmachen. Ich weiß nur eines: Glücklichere Menschen, als unsere Gäste und wir selbst als Gastgeber, eingeschlossen unsere wunderbaren Kollegen, die uns verwöhnt haben, glücklichere Menschen, als wir alle bei dieser Gelegenheit waren, kann ich mir kaum vorstellen. Das sind die Essen meines Lebens. An dieser Stelle im Singular gesprochen. Am Tag und zur Stunde im Plural genossen und erlebt."

Claus-Peter Lumpp über das Essen seines Lebens
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