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Champagner: Dom Ruinart 2002


Unser Glückstropfen: Champagner Dom Ruinart 2002

Das älteste reine Champagnerhaus, Ruinart, wurde über Generationen weitergegeben und pflegt einen Chardonnay-betonten, sehr animierenden Stil mit milden und luftigen Champagnern.

Star des Hauses ist der Dom Ruinart Jahrgangschampagner. Dieser wurde 1959 als Hommage an den Initiator des Hauses ins Leben gerufen. Er reift ganze zehn Jahre in den Kellern, bevor er ans Tageslicht kommt. Die Trauben für den Wein stammen ausschließlich aus Grundweinen der Côte de Blancs und der Montagne de Reims. Außerdem handelt es sich zu 100 % um Chardonnay-Trauben, was den Champagner dem Titel "Blanc de blancs" verleiht.

Der feinperlige Dom Ruinart brut strahlt im Glas ein helles Gelb aus, zu dem sich ein zarter Grünton gesellt.

Direkt aus der Flasche ausgeschenkt entströmt dem 2002er Jahrgangschampagner ein anziehend mineralisches Bukett mit einem Hauch Biskuit. Hierbei lässt sich neben der Salzigkeit vor allem ein prägnanter Feuersteinton erkennen, der absolut an die Nase eines großen Chardonnays aus dem Chablis erinnert.

Unser Glückstropfen: Champagner Dom Ruinart 2002
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Am Gaumen zeigt sich der Champagner weich und hat eine runde Säure, die nicht zu muskulös wirkt. Der Dom Ruinart besitzt eine leichte Cremigkeit. Vor allem die Frische und die Ausgewogenheit zeichnen den Schaumwein aus. Die milden Früchtearomen, gepaart mit der einzigartigen Mineralik, ergeben einen ruhigen Champagner, der seine Muskeln nicht zu präsentieren braucht. Im Abgang, der wunderschön lange anhält, bleibt der Eindruck von Ananas, Zitrus und Kokos.

Ein schlanker, milder, ausgewogener und dabei erfrischender Champagner. Oder kurz: pures Understatement!

  • Zum Dom Ruinart 2002 kredenzte Hendrik Otto im Lorenz Adlon seine Amuses

Den Dom Ruinart servierte uns Mâitre und Sommelier Boris Häbel aus dem Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin zu den Amuses von Hendrik Otto.

Die ersten Häppchen zum Aperitif können uns noch nicht voll umfänglich begeistern, doch das Kaninchen in Aspik hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Absolut gelungen dann das nächste Amuse, eine Interpretation des klassischen Vitello Tonato. Zusammen mit dem Dom Ruinart ein Hochgenuss!

Den ausführlichen Bericht zum Lorenz Adlon aus dem Jahre 2011 findet Ihr hier.

 

Steckbrief


Weingut: Champagne Ruinart

Lage: Grand Cru Lagen der Côtes de Blanc und Montagne de Reims

Anbaugebiet: Champagne / Frankreich

Rebsorten: Chardonnay

Bezug über: Belvini

Preis: 134,90 € (inkl. MwSt.)

  • Unser Glückstropfen: Champagner Dom Ruinart 2002
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