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Zeitreise, die besten Küchechefs früher und heute

Wenn man von "Autorenküche" spricht, meint das nicht zuletzt den sehr persönlichen, vielleicht sogar biografischen Bezug eines Küchenchefs zu seinen Kreationen. Für uns Grund genug, einen Blick in die visuelle Historie unserer besten Köche zu werfen – blitzt da bei manchem Jungspund oder auf dem Wickeltisch nicht schon das Genie in den Augen?

Eckart Witzigmann (2012)


Ein aktuelles Foto von Eckart Witzigmann bei der Verleihung seines gleichnamigen Preises 2012 in München
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Der 1941 in Vorarlberg geborene Eckart Witzigmann war einer der Protagonisten des Deutschen Küchenwunders und wurde 1994 vom Gault Millau zum Koch des Jahrhunderts ernannt. Dieses Bild zeigt ihn 2012 bei der Verleihung des "Eckart-Witzigmann-Preises" in München.

Eckart Witzigmann im Tantris (1971 bis 1977)


Eckart Witzigmann im Tantris
Bilder zum Vergrößern anklicken © Tantris GmbH

Eckart Witzigmanns Aufstieg begann 1971 im Münchner Restaurant Tantris. Das legendäre Gebäude wurde vom Schweizer Architekten Justus Dahinden erdacht und von Bauunternehmer Fritz Eichbauer gebaut. Bereits 1973 verlieh der Michelin den ersten und ein Jahr danach den zweiten Stern. Heinz Winkler gelang es als Nachfolger 1982 im Tantris zum damals weltweit jüngsten Drei-Sterne-Koch gekürt zu werden.

Eckart Witzigmann in der Aubergine (1978 bis 1993)


Eckart Witzigmann in seiner Münchner Aubergine
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1978 eröffnete Witzigmann das Restaurant Aubergine am Münchner Maximiliansplatz. Bereits im November 1979 erhielt er als erster deutschsprachiger Koch (und weltweit dritter Koch außerhalb Frankreichs) drei Sterne im Michelin. Diese Auszeichnung behielt das Restaurant bis zur Schließung 1994. Zu diesem Zeitpunkt kochte Alfons Schubeck, da Witzigmann ein Jahr zuvor seine Konzession aufgrund von Kokain-Besitzes verloren hatte.

Der kulinarische Himmel – die Decke der Aubergine
Der kulinarische Himmel – die Aubergine

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